Frau Gianotti im Gespräch mit Martin Schaudt
Frau Gianotti im Gespräch
mit Herrn Martin Schaudt

Jedes vierte Pferd in Deutschland leidet Jahr für Jahr an einer Atemwegserkrankung. Mehr als 10% der Pferde haben sogar chronische Krankheiten der Atmungsorgane. Diese gehören zu den Hauptursachen für Nutzungsausfall und Tötung aus Tierschutzgründen.

Diese traurige Bilanz ist aber kein unabänderliches Schicksal. Durch rechtzeitiges Erkennen, umgehende tierärztliche Behandlung und konsequenten Unterstützungsmaßnahmen des Pferdehalters sind viele Erkrankungen der Atemwege heilbar. Zumindest werden die Symptome so weit gelindert, daß die Pferde reitbar bleiben und ein tiergerechtes Leben führen können.

Bei einigen Patienten mit akutem Husten ermöglicht die entzündete Schleimhaut der Atemwege einen besonders engen Kontakt normaler Inhaltsstoffe der Atemluft mit bestimmten Abwehrzellen des Körpers. Diese Stoffe werden als Allergene mißverstanden und jeder weitere Kontakt mit Ihnen führt in der Folge zu einem erneuten Auftreten von Hustensymptomen- obwohl die ursächliche Virusinfektion bereits überstanden ist. Die Mehrzahl aller chronischen Hustenerkrankungen entsteht auf diese Weise.

Swiss Horse Heulage Pferdefutter - Ein Naturprodukt für allergiekranke PferdeDie häufigsten Allergene sind die Vermehrungsformen (Sporen) von Pilzen, die vor allem im Heu- und Strohstaub enthalten sind. Es kann sich aber auch eine unspezifische Überempfindlichkeit gegen eingeatmete Teilchen jeder Art entwickeln.

Zur Verhinderung dieser gefährlichen Allergiesierung muß, neben der richtigen medikamentösen Behandlung, die Atemluft des Pferdes optimiert werden hustenkranke Pferde dürfen nicht in geschlossenen Ställen gehalten werden. Im Gegenteil sie brauchen ganztägig frische Luft durch geöffnete Halbtüren oder die Haltung in einer nach vorne offenen Box. Ideal sind Paddock-Boxen, Gruppenoffenstall mit Weide oder Sandauslauf.

  • Stroheinstreu durch staubfreie Einstreu ersetzen. Hier gibt es eine Vielzahl von Anbietern
  • Vorsicht vor Staub aus Nachbarboxen
  • Pferde beim Misten nach draußen stellen
  • Stallgasse beim Kehren nässen. Hier möglichst wenig Staub in der Stallgasse entwickeln
  • Füttern von staubfreiem Raufutter

Quelle: „Boehringer Ingelheim“

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